#57 DKMS - Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein.
Shownotes
Habt ihr Fragen, Anregungen oder Themen- bzw. Gästevorschläge, schreibt uns gerne eine Mail an: ladengefluester@rewe-dortmund.de
Moderatorin: Annika Sadowski
Gäste: Jessika Metz, Gunnar Döring
Redakteurinnen: Isa-Maja Kötter, Annika Sadowski
REWE Dortmund
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00:00:00:
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu Ladengeflüster, dem mitarbeitenden Podcast der Rewe Dortmund.
00:00:13: Mein Name ist Annika Sadovski und in unserem Podcast sprechen wir jede zweite Woche mit Menschen, die in der Rewe Dortmund-Welt unterwegs sind.
00:00:22: Heute sprechen wir über ein Thema, bei dem jeder oder jede von uns zum Lebensretter werden kann, mit einer Stammzellenspende für Menschen, die an Blubkrebs erkrankt sind.
00:00:32: Wie läuft eine Spende ab?
00:00:33: Welche Voraussetzung gibt es und wie fühlt es sich an, wenn man wirklich einem Menschen mit einer Spende helfen kann?
00:00:39: Das klären wir heute mit unseren Gästen Jessica Metz von der DKMS und Gunnar Döring aus der Personaladministration, der vor einigen Jahren Selbststammzellen gespendet hat.
00:00:49: Schön, dass ihr da seid.
00:00:51: Danke.
00:00:51: Schön, dass ihr da sein dürfen.
00:00:52: Danke.
00:00:53: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:55: Sehr gerne.
00:00:56: Fangen wir doch mal mit dir an, Jessica.
00:00:58: Kannst du uns kurz einen Einblick geben?
00:01:00: Was genau macht ihr bei der DKMS?
00:01:02: Ja, natürlich sehr gerne.
00:01:03: Die DKMS hat den Slogan, wir besiegen Blutkrebs.
00:01:07: Und das ist eben das, was uns sozusagen jeden Tag antreibt.
00:01:10: Wir sind unterwegs und versuchen, wie jeden Blutkrebspatienten weltweit einen passenden Stammzellspender zu finden oder eine Stammzellspenderin.
00:01:19: Und dafür versetzen wir buchstäblich Berge und sind immer auf der Suche, wie man so schön sagt, nach dem Perfect Match.
00:01:25: Das erzähle ich auch gleich noch gerne ein bisschen detaillierter.
00:01:28: Aber das ist das, was wir machen.
00:01:31: Ihr versetzt also Berge, dann erklärts doch mal, warum ist denn eure Arbeit so wichtig?
00:01:36: Also was bedeutet zum Beispiel Blutkrebs auch für Betroffene?
00:01:39: und ja, wofür wird eure Unterstützung benötigt?
00:01:43: Wenn man sich einfach mal anschaut, in Deutschland jeden Tag alle zwölf Minuten bekommt ein Mensch die Diagnose Blutkrebs.
00:01:52: Und wenn man das weltweit sich anschaut, passiert das sogar alle siebenundzwanzig Sekunden.
00:01:57: Das heißt, es erkranken jeden Tag permanent Menschen weltweit an Blutkrebs.
00:02:01: Und da kommen wir dann sozusagen ins Spiel und sind dabei, zu versuchen, Stammzeilspenderinnen zu vermitteln.
00:02:09: Und Blutkrebs bedeutet im Prinzip, es gibt ja unterschiedliche Arten von Blutkrebs, Erkrankungen des blutbildenden Systems mit unterschiedlichen Verläufen.
00:02:18: Und es ist eben so, in dem Moment gibt es manchmal eben nur eine passende Stammzeilspende für den Erkrankten, für die Erkrankte als zweite Lebenschance, die Hoffnung gibt, eben weitermachen zu können und sein geleben Leben zu können.
00:02:32: Und ja, das ist es im Prinzip, was das Ganze so wichtig macht, unsere Arbeit so wichtig macht und warum wir jeden Tag rausgehen, jeden Tag über unsere Arbeit sprechen und uns wünschen, dass sich so viele Menschen wie möglich einfach auch bei uns bei der DKMS registrieren.
00:02:47: Das ist auf jeden Fall super wichtig.
00:02:50: Wie helft ihr denn bei der DKMS, ganz konkret dann Leben zu retten?
00:02:54: Wie müssen wir uns das vorstellen?
00:02:55: Das hat natürlich unterschiedliche Bereiche.
00:02:59: Also das Wichtige ist natürlich, einmal die Registrierten zu vermitteln, also zu schauen, wenn man einen passenden Stammzelspender oder eine Stammzelspenderin gefunden hat.
00:03:08: Dazu muss der oder diejenige eben bei uns registriert sein.
00:03:12: Und dann ist es eben so, dass wir ganz engmaschig diejenigen betreuen, die als Spender oder Spenderinnen eine Frage kommen.
00:03:18: Das heißt, vor der Stammzellspende, während und auch danach.
00:03:22: Wir sind, wenn man Fragen hat, kann man sich jederzeit an uns wenden.
00:03:27: Und dann ist es so, dass wir quasi diese entnommenen Stammzellen auf die Reise schicken mit Kurieren, die dann eben den Weg finden zu dem jeweiligen Patienten, der dann ganz dringend eben auf diese lebensnotwendige Stammzellspende wartet.
00:03:43: Und wie kann dann eine Spende konkret helfen?
00:03:47: Was passiert dann?
00:03:48: Man muss sich das im Prinzip so vorstellen.
00:03:51: Wir haben
00:03:51: ja in unserem blutbildenden System haben wir weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind.
00:03:58: Die roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren und die Blutplättchen, die quasi für die Wundheilung zuständig sind.
00:04:06: Und in dem Moment ... wo eben Blutkrebs diagnostiziert ist, dann passiert zum Beispiel eine Überproduktion.
00:04:12: schadhafte Zellen, werden sozusagen gebildet.
00:04:16: Und da ist sozusagen der Moment, wo dann bei dieser Stammzelltransplantation folgendes passiert, man wird einfach formuliert auf Null gesetzt als Patient.
00:04:25: Das heißt, es werden eben die fremden Stammzellen des Spenders oder der Spenderin eingesetzt.
00:04:32: per Transfusion und so.
00:04:34: können wir dann eben zweite Lebenschancen schenken.
00:04:37: Also das ist wirklich mal so ganz einfach erklärt, aber so kriegt man eigentlich einen guten Einblick darin, wie man sich das Ganze vorstellen
00:04:45: muss.
00:04:45: Ja, und einfach was mit der Spende passiert oder wie das Ganze funktioniert.
00:04:50: Wie ist das denn jetzt, wenn man nun spenden möchte?
00:04:53: Wie läuft das ab?
00:04:54: Beziehungsweise wie läuft die Registrierung dafür ab?
00:04:58: Wir haben ein Slogan, der ist in aller Munde viel bekannt.
00:05:01: Mund auf Stäbchen rein Spender sein und wir möchten natürlich auch mit den Stäbchen in aller Munde sein.
00:05:07: Das ist sozusagen ganz einfach.
00:05:09: Man kann sich bei uns bei der Website dkms.de registrieren und sich ein kostenloses Registrierungsset bestellen und dann wird man quasi ganz einfach digital da durchgeleitet.
00:05:21: Es gibt drei Stäbchen, wo man eben mit denen man einen Abstrich an der Wangen Schleimhaut sozusagen macht und da wird man auch ganz muss man vorher ein paar Fragen beantworten, die sozusagen auch dann garantieren, dass man als Spender oder Spenderin in Frage kommen könnte und sich registrieren kann.
00:05:38: Und dann ist es das eben.
00:05:40: Und dann ist es immer ganz wichtig, dass sagen wir dann, es ist total wichtig, dass ihr, wenn ihr euch bei uns registrieren möchtet und das Set bestellt, dass ihr dann auch den Weg zum Briefkasten findet, weil wir kennen das alle im Alltag.
00:05:51: Man hat irgendwie bekommt.
00:05:53: ist irgendwo mit, ist sich jemand betroffen, man nimmt sich vor sich zu registrieren, dann kommt das Set und dann passiert der Alltag.
00:06:00: und dann ist es vielleicht so ein bisschen aus den Augen, aus dem Sinn, aber das ist ja auch der letzte Schritt sozusagen, wie man sich registriert, den Weg zum Briefkasten.
00:06:07: Das ist völlig kostenlos und wir freuen uns über jeden Menschen, der sich bei uns neu aufnehmen lässt in die Datenbank.
00:06:14: Also ein sehr, sehr einfacher Weg, um mitzumachen.
00:06:16: Und wir haben natürlich auch, da kann ich auch gerne nachher noch was zu erzählen, unterschiedliche Registrierungsaktionen.
00:06:22: Das bekommt man auch immer mal mit, wieder in der lokalen Presse.
00:06:25: Dann ist jemand erkrankt, in dessen Angehörige eine eigene Registrierungsaktion auf die Beine stellen.
00:06:31: Und das ist auch alles bei uns auf der Website.
00:06:34: Kann man sich informieren.
00:06:35: Wir sind auch auf Festivals unterwegs, auf unterschiedlichen Veranstaltungen.
00:06:38: Wir haben ganz tolle Projekte.
00:06:40: Wenn man Lust hat, auch aktiv zu helfen, sind wir auch offen und freuen uns über jeden, der uns unterstützen möchte.
00:06:45: Und bei der Rewe Dortmund wart ihr auch schon aktiv.
00:06:47: Da können wir
00:06:48: uns auch an eine Aktion im letzten Jahr erinnern.
00:06:51: Ist auf jeden Fall sehr gut gelaufen.
00:06:54: Jetzt hast du gerade schon viel über die Spende erzählt und auch die Registrierung.
00:06:59: Gibt es denn dafür eigentlich spezielle Voraussetzungen umspenden zu können?
00:07:03: oder wer darf sich generell als potenzielle Spender bei euch registrieren?
00:07:08: Ja, im Prinzip ist es so, dass man sich als gesunder Mensch im Alter von siebzehn bis fünfundfünfzig Jahren bei uns registrieren kann.
00:07:15: Ab dem achtzehnten Lebensjahr darf man dann auch spender werden und es gibt sozusagen auch detaillierte Infos bei uns, was sozusagen Ausschlusskriterien sein könnten.
00:07:25: Man sollte gesund sein und keine schwerwiegende beziehungsweise chronische Erkrankung
00:07:29: haben.
00:07:31: Also es können ganz viele Leute mitmachen und vor allen Dingen das erstmal ausprobieren und es ist auf jeden Fall sehr schön.
00:07:39: Wenn ich denn jetzt als Stammzellen-Spender in Frage komme, was passiert dann genau?
00:07:44: Ja, dann wird man benachrichtigt von uns, von unserem Team, was einen vorwährend und nach der Stammzell-Spende begleitet und dann werden eben nochmal letzte Checks gemacht, das auch wirklich garantiert ist, dass das Perfect Match sozusagen vorliegt und dass der Patient, der eben auf diese lebensnundwendige Stammzeilspende wartet, auch das bekommt, was seinem Körper dann hilft, was der Körper annehmen kann als Präparat.
00:08:08: Und man wird auch noch mal medizinisch gecheckt, einfach auch um sicherzugehen.
00:08:12: Wir wollen ja auch, dass es unseren Spenderinnen und Spendern gut geht, dass sie sich rundum wohl fühlen und dass sie auch vor allem fit sind, um diese Stammzeilspende dann auch machen zu können.
00:08:22: Ja, apropos Spenderinnen und Spender.
00:08:25: Wie fühlt es sich denn eigentlich an, tatsächlich zu spenden?
00:08:28: Wie war das bei Diagona?
00:08:30: Ja, fühlt sich gut an.
00:08:31: Also das kann man schon mal sagen.
00:08:34: Es war eine besondere Erfahrung, emotionale Erfahrung.
00:08:38: Und insgesamt war die Betreuung durch die DKMS hervorragend.
00:08:44: Das ist jetzt schon gute zwanzig Jahre her, dass ich gespendet habe.
00:08:48: Aber ja, ich habe nach wie vor das Gefühl, das Richtige getan zu haben, natürlich.
00:08:55: Für mich ist es ein Selbstverständnis.
00:08:57: Wenn ich selber mal auf eine Spende angewiesen bin, dann würde ich mich auch freuen, wenn da jemand eben nicht zögert und das macht.
00:09:03: Ja, weißt du noch, wann du dich registriert hast und
00:09:07: warum?
00:09:10: Ich weiß das ja nicht mehr.
00:09:11: Ich war jung.
00:09:13: Das war eine Inkna-Schul-Aktion.
00:09:14: Und im Grunde haben das viele gemacht damals, Gott sei Dank.
00:09:21: Aber ja, ich wusste damals eben auch schon, dass es das Richtige ist.
00:09:24: mich da zu registrieren und kam mir irgendwie sinnvoll vor.
00:09:28: Und ja, aber im weiteren persönlichen Hintergrund hatte das nicht.
00:09:32: Also ich habe das einfach damals mitgemacht.
00:09:35: Und das ist auch eben das Tolle daran.
00:09:36: Und vielen Dank nochmal Gunnar, dass du das gemacht hast damals und dich registriert hast.
00:09:40: So hast du eine zweite Lebenschance geschenkt.
00:09:43: und ja, Schulprojekt.
00:09:45: Wir sind an Schulen unterwegs.
00:09:47: Das auch wirklich schon seit zwanzig Jahren tatsächlich, über zwanzig Jahren.
00:09:51: Und Ja, wir freuen uns, wie gesagt, einfach, wenn Menschen sagen, klar, ich helfe, ich könnte potenziell ein Leben retten.
00:10:00: Und das ist für mich einfach keine Frage, das tu ich.
00:10:03: Weil es auch so wie du sagst, Gunnar, dann ja auch die Sache ist, wenn ich selber vielleicht mal betroffen bin, dann freue ich mich auch, wenn jemand anders einfach so selbstlos ist und sagt, na klar, ich helfe.
00:10:14: Ja.
00:10:15: Und wie hast du damals erfahren, dass du als Spender in Frage kommst, Gunnar?
00:10:19: Was ging dir da durch den Kopf?
00:10:21: Ja, also irgendwann kam Post von der DKMS und da wurde mir angekündigt, dass ich als Spendereinfrage komme.
00:10:30: und da habe ich zunächst gedacht, okay, jetzt geht es los, aber so war es halt noch nicht.
00:10:34: Also erst mal war ich total aufgeregt, das kann ich schon mal sagen.
00:10:37: Und dann musste ich mir noch Blut abnehmen lassen beim Arzt, dann wurde noch mal Untersuchungen gemacht und da wird, soweit ich das weiß, wird noch mal nachgecheckt, ob man auch wirklich der passende Spender ist.
00:10:51: Genau.
00:10:52: Und ja, so war es dann bei mir auch.
00:10:54: Also das wurde dann bestätigt.
00:10:57: Und ja, das war krass einfach.
00:11:01: Dann dachte ich so, okay, jetzt hast du die Möglichkeit, jemanden bestenfalls, das Leben zu retten.
00:11:06: Und mir war mir eigentlich klar, dass ich das dann auch durchziehe.
00:11:11: Ich war registriert und logisch, ich mache das jetzt und.
00:11:16: Da hatte das schon einen anderen emotionalen Hintergrund.
00:11:18: Ich hatte vorher, ein paar Jahre vorher, meine Mutter verloren an Krebs.
00:11:22: Und da war für mich völlig klar, da muss man helfen.
00:11:29: Da ging es los.
00:11:31: Und wie lief die Spende dann bei dir ab?
00:11:33: Der Kontakt mit der DKMS war erstmal großartig.
00:11:36: Man wird wirklich sehr, sehr gut betreut.
00:11:37: Das weiß ich heute noch.
00:11:39: Ich bin nach Dresden geflogen von Dortmund aus in die Entnahmeklinik, also da, wo auch die Spende stattfinden wird.
00:11:47: Hab dort noch ein paar Tests machen müssen und hab das dann alles kennengelernt.
00:11:52: Da war ich dann einen Tag.
00:11:53: Da bin ich wieder nach Hause geflogen und hab dort das Präparat mitbekommen, was ich mir eben verabreichen musste für die Peripherestammzellenentnahme.
00:12:03: Und dann musste ich mir das, glaube ich, eine Woche verabreichen.
00:12:08: Und dann hatte ich den Termin zur Spende.
00:12:10: Dann bin ich wieder hingeflogen.
00:12:11: Diesmal durfte dann eine Begleitperson mitkommen.
00:12:13: Dann habe ich dann meine Frau mitgenommen.
00:12:15: Wir haben dann zwei Nächte in Dresden verbracht.
00:12:20: Wir waren rundum betreut.
00:12:22: Es sind keine Kosten entstanden.
00:12:24: Und dann war der Tag der Entnahme.
00:12:27: Da habe ich dann, ich glaube, drei oder vier Stunden auf einem Stuhl gesessen im Grunde genommen.
00:12:33: Und ich glaube, man kann sich das vielleicht so ein bisschen wie eine Dialyse vorstellen.
00:12:38: Da wurde das, wurden die Stammzellen aus meinem Blut rausgefillt hat.
00:12:41: Und ja, das war es eigentlich.
00:12:44: Danach fühlt man sich vielleicht ein bisschen schlapp, aber das ist also absolut verträglich und ich war recht schnell wieder fit.
00:12:50: Und dann bin ich wieder nach Hause geflogen.
00:12:51: Das war im Grunde die Stammzellenentnahme.
00:12:56: Und du hast jetzt gerade schon so ein bisschen angedeutet, dass es auch verschiedene Arten gibt, um Stammzellen zu spenden.
00:13:03: Wie ist das denn genau?
00:13:05: Ja, also Gunnar, du hast das wirklich super erklärt.
00:13:08: Die periphere Stammzellentnahme, das passiert tatsächlich auch in neunzig Prozent aller Fälle, kann das eben über dieses Verfahren, was du wunderbar beschrieben hast, entnommen werden.
00:13:18: Und das Präparat, was du dir verabreicht hast, das kann ich vielleicht noch ergänzend erklären.
00:13:22: Das regt sozusagen, es ist auch im Körper vorhanden.
00:13:25: Das wird zusätzlich gegeben, weil das eben die Stammzellbildung Das heißt, wir möchten ja natürlich bei der Entnahme möglichst viele Stammzellen auch herausfiltern können.
00:13:35: Und um das eben tun zu können, haben wir dieses Präparat, was den Wachstum und die Bildung der Stammzellen anregt, genau.
00:13:41: Und das andere Verfahren, das kommt bei zehn Prozent der Fälle zum Einsatz.
00:13:47: Das ist mit einem kleinen operativen Eingriff verbunden unter vollener Kose.
00:13:54: Hüftknochen am Beckenknochen wird an zwei Stellen punktiert und da eben Knochenmark entnommen.
00:14:01: Und da ist es im Prinzip so, dass man da vielleicht ein bisschen länger vor Ort ist.
00:14:07: Man ist noch mal zur Beobachtung, aber der ganze Eingriff dauert in etwa eine knappe Stunde.
00:14:11: Und dann sind die Stammzellerspender oder Spenderinnen dann eigentlich auch schon wieder mit dieser Prozedur durch.
00:14:17: Und ja, das passiert in zehn Prozent der Fälle.
00:14:20: Wie wird dann entschieden, welche Methode eingesetzt wird?
00:14:25: Also wie gesagt, in neunzig Prozent der Fälle wird es so wie bei Gunnar gemacht, das ist die periphere Stammzellspende.
00:14:30: Und in zehn Prozent der Fälle, da ist es dann wirklich die Entscheidung des Ärzteteams, weil eben die Diagnose bei den Patienten einfach so von den Voraussetzungen ist, dass man sagt, okay, hier.
00:14:41: nehmen wir eben die Stammzellen direkt aus dem Knochenmark, weil das dann eben für den Patienten oder die Patientin die beste Möglichkeit ist, dass die Stammzellen angenommen werden.
00:14:51: Aber wie gesagt, in neunzig Prozent der Fälle ist es eben so, dass es über die perifere Stammzellentnahme passiert.
00:14:57: Und ja, wenn man sich einfach vorstellt, die meisten Spenderinnen und Spender, die sagen dann, hey, ich kann aber helfen, ich kann eine zweite Lebenschance schenken, das mache ich egal, was es mich kostet im Prinzip und wie viel Aufwand das ist.
00:15:12: Und gibt es auch Risiken oder Nebenwirkungen für die Spenderin oder Spender?
00:15:18: Ja, es ist so bei den neunzig Prozent, bei der peripheren Stammzellspende, es ist so, die in neunzig Prozent der Fälle angewendet wird, dass man sich dieses Präparat verabreicht als Vorbereitung, was ich gerade erzählt habe, was das Stammzellwachstum eben anregt.
00:15:33: Da hat man so Ja, so leichte Gripale Symptome wie z.B.
00:15:38: Liederschmerz, ein bisschen Abgeschlagenheit.
00:15:40: Auch hier muss man sagen, reagieren auch die Menschen unterschiedlich.
00:15:44: Wie bei einem gripalen Infekt, der eine hat weniger der andere mehr, ist ein bisschen müde.
00:15:50: Und bei dem anderen Verfahren sozusagen, wo der kleine operative Eingriff notwendig ist, ist eben das Risiko, was man bei jedem Eingriff hat, der mit einer Vollnerkose verbunden ist.
00:16:02: Und ansonsten hat man an den beiden Stellen, die punktiert werden, hinten am Beckenknochen, so einen leichten Wunschschmerz und Druckschmerz, muss man sich vorstellen, wie bei einer Prellung.
00:16:11: Und in beiden Fällen ist es eben so, dass da eigentlich bis auf das, was ich beschrieben habe, nicht so wirklich was passieren kann.
00:16:20: Ja.
00:16:21: Und Guna, wie hast du denn damals die Betreuung durch die DKMS und das medizinische Team erlebt?
00:16:27: Ja, die Betreuung war hervorragend.
00:16:29: Das muss man wirklich sagen.
00:16:30: Ich habe mich wirklich jederzeit sehr gut betreut gefühlt.
00:16:33: Ich hatte Ansprechpartner, die ich kannte.
00:16:36: Ich konnte jederzeit anrufen.
00:16:37: In der Entnahmeklinik war sehr freundliches Personal vor Ort.
00:16:40: Die sind auf alle meine Bedürfnisse im Grunde genommen eingegangen.
00:16:42: Ja, und für mich kann ich auch noch ergänzen.
00:16:44: Das ist ja auch das, was uns so wichtig ist.
00:16:46: Wir möchten ja sozusagen, dass sich alle, die eine Stammzellspende machen, einfach möglichst wohl fühlen.
00:16:52: Und deswegen sind wir auch wirklich vorwährend und danach ansprechbar.
00:16:56: Und kriegen auch dieses tolle Feedback reich ich sehr gerne an die Kollegen und Kolleginnen weiter.
00:17:01: Die freuen sich natürlich auch immer darüber, wenn das glückt sozusagen und wir das Feedback bekommen, dass eben ja die ganze der ganze Prozess der ganze Ablauf so angenehm wie möglich war.
00:17:16: Was würdest du sagen, hat dich die Erfahrung verändert?
00:17:21: Ja, ich denke schon.
00:17:22: Also wie ich das vorhin schon mal gesagt habe, das ist schon ein tolles Gefühl, dass man.
00:17:27: Ich glaube, dass es ein tolles Gefühl ist, dass man sagen kann, man hat Menschen das Leben gerettet oder man hat es jedenfalls versucht.
00:17:34: Und soweit ich weiß, war das bei mir auch so, also die letzte Information, die ich bekommen habe, war, dass meine Spende angenommen worden ist.
00:17:41: Und das war schon toll.
00:17:43: Das macht dann auch was mit einem.
00:17:44: Also, dass man wirklich helfen konnte.
00:17:46: Man hat ja immer die Hoffnung, dass man etwas Gutes tut und dass man anderen Menschen damit helfen kann, aber dann auch noch mal die Bestätigung zu bekommen.
00:17:53: Ich glaube, das ist nochmal sehr, sehr wertvoll.
00:17:55: Ja, das ist auch das, was die meisten uns auch berichten.
00:17:58: Was so schön ist, dass es einfach eine Erfahrung, die man tief in seinem Herzen einschließen kann und die sein ganzes Leben lang auch begleiten wird.
00:18:07: Und wir haben auch in vielen Fällen, zum Beispiel in Deutschland, hat man nach zwei Jahren die Möglichkeit, wenn es beide Seiten wünschen, dass man sich kennenlernen darf.
00:18:15: Man kann vorher auch anonymen Briefkontakt halten.
00:18:19: Das fängt dann auch nach einer gewissen Zeit an.
00:18:21: Und wenn dann zwei Jahre um sind, darf man sich kennenlernen.
00:18:23: Und das sind wirklich ... Szenen, die Rühren, auch wenn man nicht dabei war, die Rühren zu tränen, also da entstehen auch Freundschaften fürs Leben.
00:18:33: Da ist zum Beispiel, hat jetzt eine junge Frau geheiratet und deren Trauzeugin ist ihre Stammzellspenderin.
00:18:40: oder wir haben letztes Jahr unsere tolle Kampagne gehabt, da haben wir zum Beispiel eine tiefe Verbundenheit zwischen Spender und Empfänger auch zeigen können, Arno und Nico.
00:18:51: Die könnten Vater und Sohn sein und der Vater hat eben die Stammzeilspenden bekommen.
00:18:57: Das ist nicht der Vater der Leibliche natürlich.
00:18:59: Aber die haben so ein Verhältnis.
00:19:00: Die sind sofort wildfremde Menschen, werden zu freuen oder vielmehr auch sogar zu Familie.
00:19:06: Und das ist natürlich auch noch was, was wir erzählen, halt dann die Geschichten des Lebens sozusagen.
00:19:13: Und das ist natürlich das, was uns auch antreibt, wo man einfach sichtbar sieht.
00:19:17: Okay, da hat jemand wieder ins Leben zurückgefunden.
00:19:21: kann heiraten, keine Familie gründen oder Kinder.
00:19:24: Das ist leider, ist es auch immer noch die häufigste Krebsart bei Kindern, tatsächlich Blutkrebs.
00:19:31: Und wenn die Mäuse dann wieder toben können in die Kindergarten dürfen, da geht einfach das Herz auf.
00:19:37: Ja, die Spende verändert Leben.
00:19:39: Nachhaltig nicht nur durch die Spende selber, sondern sie verbindet vielleicht Leben und sie schafft Gemeinschaft.
00:19:45: Super schön.
00:19:49: Ich hab noch eine Frage an dich, Gunnar.
00:19:51: Hast du dich denn damals besonders auf deine Spende vorbereitet oder hast du vielleicht auch Tipps für zukünftige Spender?
00:19:59: Nein, ich habe mich nicht großartig vorbereitet.
00:20:02: Natürlich, man beließt sich halt vielleicht noch mal so.
00:20:05: Was erwartet mich denn da?
00:20:08: Aber man versucht halt gesund zu bleiben, ist klar.
00:20:11: Aber vielmehr habe ich tatsächlich auch nicht gemacht.
00:20:16: Mein Tipp ist auf jeden Fall machen.
00:20:21: Wenn man mit dem Gedanken spielt, sich registrieren zu lassen, dann sollte man das auf jeden Fall tun und vielleicht ist ja dieser Podcast auch nochmal ein Anlass, das nochmal anzugehen.
00:20:33: Denn es kann halt Leben retten und ich kann nur beiflichten, was Jessica gerade schon gesagt hat, dass man trägt das im Grunde sein ganzes Leben mit.
00:20:43: Also ich erinnere mich tatsächlich noch an so viele Details und finde es nach wie vor einfach schön, dass ich diese Gelegenheit hatte.
00:20:51: Auch mit dem Gedanken, dass ich vielleicht dieser Person, also der Empfängerin da vielleicht noch etliche Jahre ihres Lebens schenken konnte, die sie so vielleicht nicht gehabt hätte.
00:21:02: Und ja, ist einfach toll.
00:21:04: Deswegen bitte registrieren und bitte spenden und Leben retten.
00:21:10: Danke für deine Worte, Gunnar.
00:21:12: Wunderbar.
00:21:13: Vielen Dank.
00:21:15: Jessica, was ratet ihr von der DKMS?
00:21:17: Euren Spendern?
00:21:18: gibt es da vielleicht auch noch irgendwie Tipps, die ihr mir mitgebt?
00:21:22: Ja, im Prinzip ist es so, wir sind da.
00:21:24: Wir sind ansprechbar, also so wie der Gunnar das auch erlebt hat.
00:21:28: So ist es auch, so versuchen wir wirklich, vierundzwanzig sieben ansprechbar zu sein, wenn man Fragen hat, Bedenken hat.
00:21:34: Es ist ja auch so, es ist, wenn man sich registriert, dann ist es immer alles noch freiwillig.
00:21:40: Und wenn man als potentieller Spender oder Spenderin in Frage kommt, ist das alles noch freiwillig.
00:21:45: Man verpflichtet sich zu nichts.
00:21:47: Und wenn man Fragen hat und Sorgenängste, einfach fragen.
00:21:51: Und ja, ich würde mich da gerne deinen Worten anschließen.
00:21:56: Bitte registriert euch.
00:21:57: Ihr könnt einfach Leben retten möglicherweise.
00:22:01: Und wenn man sich das einfach vorstellt, irgendwo auf der Welt läuft jemand rum, der für mich eventuell im Notfall mal der passende Spender oder die passende Spenderin sein könnte, der sozusagen den gemeinsamen Schatz des Lebens in sich trägt, so möchte ich es mal formulieren, dann ist es toll, wenn sich so möglichst viele Menschen einfach registrieren.
00:22:23: Kannst du uns denn bei einer Einordnung helfen, wie viele Menschen sind denn aktuell bei euch registriert oder wie viele Spenden werden pro Jahr gebraucht?
00:22:31: Ja, also es ist so.
00:22:33: bei der DKMS sind weltweit dreizehn Millionen Menschen registriert und acht Millionen davon in Deutschland.
00:22:40: Und wir sind im Moment dabei, dass wir siebenundzwanzig zweite Lebenschancen pro Tag schenken können.
00:22:46: Und ja, wir versuchen natürlich immer wieder, das Ganze noch zu erhöhen und besser zu werden und mehr Menschen zu erreichen und zu motivieren, sich bei uns zu registrieren.
00:22:56: Genau.
00:22:56: Und wenn ich auch Zahlen aus Dortmund mitgebracht habe, das ist ja ... Vielleicht auch ganz interessant für euch.
00:23:03: An der Stelle aktuell sind vierzigtausend dreihundert Menschen rund registriert.
00:23:08: Und davon haben vierhundert, vierhundneinzig Menschen aus Dortmund schon eine zweite Lebenschance geschenkt.
00:23:15: Und mit den Registrierten kann man etwas über die Hälfte eures Fußballstadions füllen.
00:23:20: Ich würde sagen, da geht noch einiges.
00:23:22: Lasst uns doch bitte gemeinsam dieses Fußballstadion füllen.
00:23:25: Das wäre natürlich noch ein tolles Ziel.
00:23:28: Wenn ihr das jetzt hört und euch registrieren möchtet, tut es bitte einfach www.dkms.de.
00:23:34: Da wird alles erklärt.
00:23:35: Mundaufstöpchen rein, Spender sein.
00:23:37: Das noch mal möchte ich gerne noch mal in die Welt rufen.
00:23:42: Das ist ein Spruch, den kann man sich merken.
00:23:44: Und so einfach ist es auch, so einfach dieser Spruch ist, so einfach ist das Registrieren bei uns.
00:23:50: Und abgesehen jetzt von einer Spende, wie kann ich euch noch unterstützen?
00:23:55: Ja, also abgesehen von einer Stammzellspende ist es auch so, dass man uns natürlich auch mit Geldspenden unterstützen kann.
00:24:02: Die Registrierung ist für jeden natürlich kostenlos.
00:24:05: Wie kostet die DKMS fünfzig Euro?
00:24:08: Und da freuen wir uns natürlich auch, wenn zum Beispiel Firmenaktionen, Firmen Registrierungsaktionen passieren, dann spenden sozusagen die Firmen die Registrierungskosten.
00:24:17: Das ist für uns ganz, ganz toll.
00:24:19: Oder aber auch darüber hinaus.
00:24:20: Wir haben seit letztem Sommer auch eine ganz tolle, ein tolles neues Tool bei uns.
00:24:24: Das sind die Geldspendeaktionen.
00:24:26: Da kann man sagen, hey, ich möchte gerne mich aufmachen für die DKMS Spenden sammeln.
00:24:31: Wir haben zum Beispiel einen jungen Mann gehabt, der ist siebtausend Kilometer quer durch Europa geradelt und hat über diese Tour berichtet und auf dieser Tour Spenden gesammelt.
00:24:42: Und da ist eine ganz tolle Summe beizustande gekommen.
00:24:44: Und da können wir natürlich dann auch wieder neue Registrierungen.
00:24:48: wir bezahlen und finanzieren.
00:24:49: Also man kann uns auf allen möglichen Wegen unterstützen, auch da verweise ich auf unsere Website.
00:24:56: Danke schön.
00:24:57: Was würdet ihr zwei denn anderen Menschen sagen, die vielleicht jetzt noch zögern oder unentschlossen sind, sich als Spender zu registrieren?
00:25:06: Du fängst an.
00:25:07: Du hast es ja so schön gesagt, einfach machen, Gunnar.
00:25:11: Das sind deine Worte, die ich wirklich einfach machen.
00:25:13: Und klar, das habe ich auch gesagt.
00:25:16: Wenn man Rückfragen hat, sprecht uns an oder schaut bei uns auf unsere Kanäle.
00:25:21: Wir haben ja sozusagen, wir sind auf Instagram, wir sind auf YouTube unterwegs.
00:25:25: Wir haben gerade ein ganz tolles Projekt bei YouTube.
00:25:28: Creators versus Blood Cancer zum Beispiel.
00:25:30: Da sind Creator unterwegs und sammeln und registrieren so viele Menschen wie möglich an einem Tag, um sozusagen auch die Menschen zu erreichen.
00:25:38: Das versuchen wir auf den unterschiedlichsten Kanälen und ihr findet uns.
00:25:41: Wenn ihr uns finden wollt, findet ihr uns.
00:25:44: Wir freuen uns drauf.
00:25:46: Ja, genau.
00:25:46: Also ich könnte auch tatsächlich nur das wiederholen, was ich vorhin schon gesagt habe.
00:25:50: Es tut im Grunde nicht weh und wollte selbstverständlich sein.
00:25:53: Also bitte einfach hingehen und machen.
00:25:56: Ja, und an dieser Stelle möchte ich auch einfach nochmal ein ganz ganz großes Danke sagen.
00:26:00: Danke an alle Menschen, die die DKMS unterstützen, dass wir so viele zweite Lebenschancen schenken dürfen.
00:26:07: Das ist toll.
00:26:07: Das geht nur durch eure Mithilfe und durch jeden Einzelnen, der sich bei uns neu registriert.
00:26:13: und auch natürlich Danke an die Revo Dortmund, dass ihr uns hier eingeladen habt und ja, ich über unsere Arbeit sprechen durfte und vielleicht erzählt ihr es in eurem Laden kann.
00:26:27: Das würde mich natürlich sehr freuen.
00:26:29: Da möchte ich mich gerne anschließen.
00:26:31: Auch
00:26:31: Danke sagen und zwar den Mitarbeitenden der DKMS, dass ihr es möglich macht, dass wir überhaupt Stammzellen spenden können.
00:26:38: Das finde ich auch mal ganz wichtig.
00:26:40: Vielen, vielen Dank.
00:26:41: Das reiche ich gerne weiter.
00:26:42: Ich bin mir auch sicher, der ein oder andere von der DKMS wird hier auch mal reinhören.
00:26:48: Dann Dankeschön nochmal an alle hier, die sitzen und alle, die zuhören.
00:26:52: Ihr seid alle wichtig und mit eurem Teil könnt ihr immer dazu beitragen, Leben zu ändern.
00:27:00: So, jetzt sind wir schon fast am Ende unserer Podcastfolge und haben nochmal ein paar persönliche Fragen für euch.
00:27:06: Habt ihr Lust?
00:27:07: Klar.
00:27:09: Dann erzähl mir doch mal, wie verbringt ihr einen perfekten freien Tag?
00:27:15: Am liebsten mit Familie oder und oder mit Freunden.
00:27:19: Genau, schön chillen.
00:27:21: Sehr entspannt.
00:27:22: Schön chillen, gefällt mir auch.
00:27:24: Ja, Familienzeit.
00:27:26: Zeit einfach.
00:27:27: Zeit ist unser höchstes Gut und so wertvoll.
00:27:29: Und wenn man die miteinander verbringt mit seinen Liebsten, das ist für mich auch der perfekte Tag.
00:27:33: Das kann sein, wo es will, es kann regnen, stürmen oder schneiden.
00:27:36: Aber wenn ich mit meinen Liebsten bin, dann ist die Welt in Ordnung.
00:27:40: Und die nächste Frage.
00:27:42: Jetzt hat das Jahr ja gerade angefangen.
00:27:45: Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.
00:27:46: Was ist denn eure liebste Jahreszeit?
00:27:50: Also ganz ehrlich, find's schwierig.
00:27:53: Irgendwie finde ich, hat jede Jahreszeit etwas, wenn ich mich jetzt aussuchen müsste.
00:27:57: Dann würde ich sagen Frühling.
00:27:59: Weil das ist irgendwie so, die Natur startet neu, man startet irgendwie selber gefühlt neu.
00:28:04: Die Frühlingsgefühle, die Bekannten, zeigen sich auf den unterschiedlichsten Wegen.
00:28:10: Und ja, die Luft ist toll, die Vögel zwitschern, liebe ich sehr.
00:28:15: Dem schließe ich mich an.
00:28:15: Alle Jahreszeiten haben ihr für und wieder.
00:28:18: Also der Herbst kann super sein und auch super schön.
00:28:20: und durchs Laub spazieren und ich mag auch Winter und Schnee und Kälte gerne.
00:28:25: Frühling, ja genau, Frühlingsgefühle und so weiter.
00:28:28: Aber für mich ist ganz klar der Sommer.
00:28:30: Ich brauche Sonne, viel Licht.
00:28:33: Es wird früh hell und spät dunkel und raus draußen sitzen bis in die Nacht mit Freunden und Familie.
00:28:40: Das wäre so meins.
00:28:43: Und die letzte Frage.
00:28:44: Was darf beim Einkauf nie in eurem Einkaufswagen fehlen?
00:28:51: Darauf hab ich fast keine Antwort.
00:28:53: Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt, es ist die Flasche Baileys.
00:28:56: Aber ... Nee, ich fang mich nicht.
00:28:59: Der Einkauf.
00:29:01: Der Einkauf muss drin sein.
00:29:04: Im Wagen, genau.
00:29:05: Ja, oh, krasse Frage.
00:29:07: Irgendwie auf jeden Fall immer was Besonderes tatsächlich.
00:29:12: Also irgendwie schönes Obst, was Frisches muss drin sein.
00:29:15: Ja, das landet immer im Einkaufswagen.
00:29:20: Und ansonsten, ja klar, Sünden, ne?
00:29:24: Was zum Naschen zum Beispiel.
00:29:25: Also, mit Hunger einkaufen ist ja auch nicht so gut.
00:29:29: Und daher, ja, passt bei mir nicht ganz immer, bei mir muss es immer schnell gehen.
00:29:33: Und deswegen schmeiß ich irgendwie fast immer alles rein, was mir so über den Weg läuft und was ich gerne mag und wovon ich weiß, was die Familie gerne mag.
00:29:42: Dann mein Tipp, bei Rewe vorbestellen, dann kann man auch nicht so effekt kaufen.
00:29:48: Genau, der Abholzwerb ist super.
00:29:50: Einfach nur hinfahren, Sachen mitnehmen.
00:29:52: Ganz
00:29:53: genau.
00:29:53: Okay.
00:29:58: Ja, herzlichen Dank euch beiden nochmal für eure spannenden Einblicke, für die ehrlichen Gedanken und Geschichten.
00:30:05: Ich habe auf jeden Fall wieder super viel gelernt und mitgenommen.
00:30:08: Ja, und ihr habt vor allen Dingen nochmal gezeigt, dass es manchmal nur ein Menschen braucht, um ein ganzes Leben zu retten.
00:30:14: Und ja, vielleicht seid sogar genau ihr da draußen das.
00:30:18: Liebe Hörerinnen und Hörer, deswegen hoffen wir, dass euch die Folge auch so gut gefallen hat wie uns.
00:30:23: Und wenn sie euch so gefallen hat wie uns, dann abonniert Ladengeflüster, um keine spannenden Stories mehr zu verpassen.
00:30:28: Ihr findet uns auf allen gängigen Plattformen Spotify, Deezer, Amazon Music, Google oder Apple Podcast.
00:30:35: Wir sagen Danke fürs Zuhören und wenn ihr Ideen, Themen, Wünsche oder Gastvorschläge habt, dann schreibt uns ganz einfach eine E-Mail an ladengeflüster atrewe-dortmund.de.
00:30:46: Wir hören uns dann wieder in zwei Wochen mit einer brandneuen Folge von Ladengeflüster.
00:30:50: Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und lasst euch gut
00:31:08: gehen.
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