#70: REWE Gödecke: Store of the Year 2026
Shownotes
Habt ihr Fragen, Anregungen oder Themen- bzw. Gästevorschläge, schreibt uns gerne eine Mail an: ladengefluester-dortmund@rewe-group.com
Moderatorin: Aileen Graw
Gast: Kathrin Gödecke
Redakteurinnen: Annika Sadowski, Isa-Maja Kötter
REWE Dortmund
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00:00:00:
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu Ladengeflüster, dem mitarbeitenden Podcast der Rewe Dortmund.
00:00:14: Mein Name ist Eileen Graf und ich treffe jede zweite Woche Menschen die in der Reve-Dormundwelt unterwegs sind.
00:00:20: In der heutigen Folge sind wir im Bottropkirch Hellen unterwegs – und zwar nicht ohne Grund!
00:00:24: Denn der Rewemarkt Güldekör wurde zum Store auf Sehirn Ein Markt, der mit besonders viel Herz, Ruhrpottflair und Charakter den Einkauf zum Erlebnis macht.
00:00:35: Ich freue mich deshalb sehr heute mit der Frau zu sprechen, die hinter all dem steht!
00:00:40: Rewe Kaufrau Katrin Gödecke, die in der vierten Generation ihre beiden Rewe-Märkte in Bottrop betreibt.
00:00:46: Hi Katrin, schön dass wir hier sein dürfen.
00:00:49: Ja schön, dass ihr da seid.
00:00:50: Das ist wieder die Besonderheit – Wir sitzen nicht irgendwo in der Zentrale sondern wir dürfen bei dir vorbeischauen, wir duften gerade schon unten im Markt mal reinschnuppern und gucken was so besonders ist.
00:00:59: Das war schon ein toller Einstieg um selber ein Bild davon zu bekommen, aber bevor wir jetzt tiefer in das Thema reingehen erstmal nochmal herzlichen Glückwunsch zur dieser tollen Auszeichnung und vielleicht einfach zu Beginn zur Einordnung unserer Hörerinnen-Hörer.
00:01:15: kannst du kurz sagen was eigentlich diese Titels Dorf hier bedeutet?
00:01:19: Was dahinter steckt und worum es bei der Auszeichlung geht?
00:01:24: Ja klar, gerne.
00:01:25: Also der Store of the Year wird ausgegeben vom Handelsverband Deutschland ausgeschrieben in fünf Kategorien und wir haben den in der Kategorie Food gewonnen.
00:01:37: die Auszeichnung ist immer pro Jahr.
00:01:41: betrifft Umbau Märkte, die in dem vorherigen Jahr neu eröffnet haben und die einfachen besonderes Konzept ausweisen.
00:01:50: Das kann einmal ein Fokus auf Nachhaltigkeit sein aber eben auch auf Flair, auf Mitarbeiterführung.
00:01:57: und ausgezeichnet im Galsamten wird nicht nur das Geschäft sondern eben auch das Unternehmen an sich oder der Unternehmerin zusätzlich.
00:02:08: Okay, also schon etwas wo man auch mal mit Stolz drauf blicken kann.
00:02:12: Weil ihr habt ja hier sehr viel Arbeit reingesteckt, sehr viele Gedanken rein gesteckt und dann ist es ja umso schöner dass man dann so eine Auszeichnung bekommt oder?
00:02:21: Ja das stimmt.
00:02:22: aber in erster Linie haben wir den Umbau selbstverständlich für unsere Kunden gemacht.
00:02:28: Wir machen es nicht für Preisauszeichnungen, aber Freise zu gewinnen ist natürlich schön.
00:02:33: Schade und Anerkennung?
00:02:34: Nein auf gar keinen Fall!
00:02:35: Genau also das sowieso nicht die Intention.
00:02:37: ich glaube man macht es immer für die Kundinnen und Kunden halt vor Ort dass sie ein tolles Einkaufserlebnis haben hier bei REWE und bei dir speziell.
00:02:45: also ich finde es wirklich richtig toll.
00:02:48: wie habt ihr denn eigentlich davon erfahren dass ihr gewonnen habt?
00:02:52: Also wir haben uns beworben und es gab mehrere Qualifikationsrunden.
00:02:57: Und das haben wir zwischendurch schon erfahren, ob wir eine Runde weiter sind.
00:03:01: als erstes hat die Jury aus der Gesamtanzahl an Bewerbern ich glaube fünf oder sechs Märkte hinaus gesucht, die dann in der zweiten Runde von einer Jury vor Ort besucht wurden.
00:03:15: Das wussten wir selbstverständlich.
00:03:16: Die kamen mit denen haben wir Interviews geführt, auch durch den Markt geführt erklärt worum es ging und dann wurde in einer weiteren Jury-Sitzung in Berlin ja quasi die Märkte nochmal vorgestellt, die besucht wurden.
00:03:30: und ja das scheinen wir gut abgeschnitten zu haben.
00:03:33: und an dem Abend am vierzehnzehnten März wurde dann im Rahmen einer Veranstaltung quasi wie bei einer Oskar Verleihung, der dritte zweite und er erste Platz bekannt gegeben.
00:03:48: Und ja da waren wir sehr glücklich dass wir als letztes genannt wurden und dann den ersten Platz damit gemacht haben.
00:03:55: Sehr cool!
00:03:55: Bestimmt auch ein legendäres Gefühl oder?
00:03:58: Ja war total toll.
00:04:00: also mein Vater war mit dabei, mein Magleiter war mit dabei und alle hatten Tränen in Augen weil das passiert ja nicht so super häufig und man merkt dann erstmal Ja, wie viele Arbeiter hintergesteckt hat und dass es offensichtlich gut gelungen ist.
00:04:18: Nicht nur weil's uns persönlich gefällt und bei den Kunden gefällt sondern eben auch an Erkennung dann einer Fachjury erfährt.
00:04:26: Und das ist eine ganz besondere Auszeichnung und natürlich die breite Öffentlichkeit erreicht über diesen Preis.
00:04:34: in der Branche sind dann doch sehr viele, die auf einen zukommen und sagen Mensch, das gucke ich mir jetzt mal an!
00:04:41: Ja, wir durften ja auch gerade schon gucken und durften das Flair aufnehmen.
00:04:44: Also wirklich ganz besonders.
00:04:46: Darauf aber noch mal zurückgehen.
00:04:48: vielleicht kannst du unseren Hörerinnen und Hörern mal ein bisschen erläutern was hebt euch jetzt eigentlich ab?
00:04:55: Was ist im Markt so besonders?
00:04:57: Was macht den Markt so besonderes dass ihr eben auch diesen Preis abräumen konntet?
00:05:03: also was ist hier im markt zentral wirklich vielleicht anders?
00:05:06: was habt ihr?
00:05:07: wo habt ihr welche ideen reingesteckt?
00:05:09: was findet man wieder wenn man den markt betritt.
00:05:12: Also dazu muss man sagen wir haben ja zwei tausend dreinzwanzig unsere andere vialle in botrop in der holster straße bereits umgebaut gehabt und auch sehr individuell auf das thema ruhr pot und da auch das hat schon breite wählen geschlagen auch in er öffentlichkeit und unsere größte Angst war, dass wir das nicht nochmal hinbekommen in der zweiten Vialle.
00:05:34: Weil für uns war das schon ein Riesenerfolg und ja dann waren wir in der Konzeption schon zweimal drüber geguckt.
00:05:43: so wie machen wir das jetzt hier?
00:05:46: Das sollte nicht das gleiche Thema sein, aber es ist darin begründet, dass die andere Vialle quasi nicht im Otropa Kern liegt.
00:05:55: also Bottrop kennt man als Arbeiterstadt, als Ruhrgebietstadt klassisch und hier in Kichellen.
00:06:02: Das gehört zwar zu Bottrop als Stadtteil ist aber erst in den siebzehren Jahren eingemeindet worden und es eigentlich Münsterländer Dorf Und da so den Übergang hinzubekommen zwischen Dörflichkeit Aber trotzdem am Rande des Ruhrgebiets lebend und auch diese Ruhegebietsart dort wiederzuerkennen.
00:06:26: Das war eigentlich die Herausforderung und die Grundlage für das Briefing, dass wir dann auch gemeinsam mit der Agentur ausgearbeitet haben.
00:06:34: Und ja da haben wir natürlich Teile, die den Robot betreffen vor allen Dingen die Sprache übernommen auf der anderen Seite, aber eben auch den dörflichen Charakter und das sieht man ganz genau wenn man den Markt betritt.
00:06:50: Absolut!
00:06:51: Das ist so ein bisschen.
00:06:53: ja wie jetzt wird man eine Scheune vielleicht betreten überall sehr rustikale Deko-Elemente die das ganze sehr warm machen und dann einfach durch die Rohrpotsprache das Ganze auch da ansiedeln wo es eben is'.
00:07:11: Und ich denke, dass quasi das Zusammenspiel und dieses die Lokalität, die wir damit getroffen haben.
00:07:22: Das ist was hinterher auch dann die Jury überzeugt hat.
00:07:25: Okay also im Grunde habt ihr ein bisschen Heimatgefühl hier eingebracht?
00:07:31: Ja, das war schon die Grundlage in der Fiala an der Horsterstraße im Umbau XXIII.
00:07:39: Wir wollten den Region was zurückgeben.
00:07:42: wir betreiben den Markt an der Hoesterstraße seit twohundzehnhundertzweiundachtzig also jeder kannte und kennt meinen Vater und jeder kennt unsere Familie Und wir wollten nicht den Standard dorthin stellen sondern Wir wollten an die Geschichte erinnern, an die Region erinneren.
00:08:06: Warum steht der Markt da?
00:08:08: Und das ist natürlich immer verbunden auch mit unserer Familiengeschichte weil unsere ersten Metzgereien, die wir hatten direkt an der Zeche lagen in Essen und ja... Das waren immer unsere Kunden und das war so der Grundgedanke.
00:08:24: Gebt der Region was zurück, dann fühlen die Kunden sich auch aufgenommen und Heimat verbunden.
00:08:30: Aber nicht in einer Art und Weise dass es abgefahren ist oder irgendwie sagt manche ich bin hier in einem Museum gelandet.
00:08:35: Es war immer so mein Thema.
00:08:37: also auf keinen Fall machen wir jetzt hier im Museum raus und das ist es auch nicht geworden.
00:08:42: Und genau so ist das eben auch hier in der Filiale.
00:08:45: Die Menschen finden Sachen wieder die sie kennen devotional genom von Schützen festen und Brezelfest wofür das Michaeln steht und aber auf der anderen Seite eben auch ländliche Aspekte, aber auch Robotaspekte.
00:09:04: Ja das ist auch finde ich wenn man hier in den Markt reinkommt, weil man ihn betritt schon im Eingangsbereich merkt man so ein... Das hat so'n bisschen was Uriges.
00:09:11: ja also man fühlt sich so'nn bisschen wie als würde man zu Hause einkaufen gehen?
00:09:15: Und in so einem Wie du schon sagst das Konzept man denkt man geht in so eine Scheune Also es ist... Das finde ich zum Beispiel besonders auch hier vorzuhämen dass man das in der Akustik sehr, sehr wahrnimmt.
00:09:26: Dass die Akustik ganz anders ist als sonst in einem Supermarkt, dass es viel gedämpfter ist.
00:09:34: Ja, so was Intimes schon fast gefühlt.
00:09:36: Das hätt's jetzt vielleicht falsch an, aber du weißt was ich mein?
00:09:38: Nein!
00:09:38: Ich weiß
00:09:39: das du meinst.
00:09:40: Dass du halt reinkaufst und direkt dich wohl einfach fühlst.
00:09:42: Ja, das ist kein Zufall.
00:09:45: also... Das
00:09:45: hab' ich mir gedacht!
00:09:47: ...das ist genauso geplant gewesen.
00:09:49: Also wir haben uns beschäftigt mit dem Klassen von Deckenplatten oder wie welcher Akustischen wiederholt hat der Boden usw.. wurde schon alles vorher besprochen, zugegebenermaßen konnten wir auf Erfahrungswerte von dem ersten Umbau zurückgreifen.
00:10:10: Ist
00:10:10: ja auch nicht schlimm!
00:10:11: Nein und dadurch ist das wahrscheinlich nochmal besonderer dann hier geworden.
00:10:16: Hättest du gesagt, du hast hier im Markt irgendwie ein Highlight was du mal rauspicken wollen würdest wo du sagst dass es wirklich ganz ganz besonders hier?
00:10:24: Ja ganz ganz Besonders ist definitiv die Servicetake.
00:10:27: also diese die Servistake entstanden, indem wir eigentlich aus einer sehr betriebswirtschaftlichen Betrachtung gesagt haben.
00:10:40: Was können wir anders machen als in anderen
00:10:43: Märkten?
00:10:44: Und die Probleme, die wir in den letzten fünfzehn Jahren nicht gelöst bekommen haben können wir die im Umbau vielleicht für die Zukunft lösen.
00:10:53: und solche Probleme vor denen wahrscheinlich jeder Kaufmann-Kaufrau steht ist.
00:10:59: Was tue ich eigentlich wenn ich kein Personal mehr habe?
00:11:01: Weil sie entweder krank oder einfach nicht vorhanden sind?
00:11:07: Wie kann ich die Theke zu anderen Öffnungszeiten betreiben als den Restmarkt?
00:11:13: wenn man, wenn man mal weiß wie eine Theke geschlossen wird.
00:11:18: Wenn die gereinigt wird, wenn das Fett erst einmal sich im warmen Wasser löst was das auch für Gerüche auslöst dann steht man da doch vor Problemen wo man sagen muss Mensch einfach nur so zu machen oder in der Decke drüber legen.
00:11:31: Das war einfach nicht unser Ding.
00:11:33: und dann haben wir aus ja aus Aus der Not heraus einfach versucht immer weiter die Theke zu betreiben.
00:11:43: Da haben wir gesagt, dafür wollen wir eine Lösung haben.
00:11:45: Wir haben lange gearbeitet wie wir das irgendwie hinbekommen und haben das dann auch finde ich optisch einfach sehr gut gelöst absolut Indem wir wie ein Säulengang geschaffen haben, auch da jeden Zentimeter ausgemessen passen zwei Einkaufswagen aneinander vorbei.
00:12:03: Dann bis zur Theke hin.
00:12:06: Wie viel Platz braucht der Mitarbeiter dahinter?
00:12:08: Und das ist wirklich damals sehr lange mit beschäftigt einmal mit dem Rückbuffet, wie man es nennt also der rückwärtige Bereich der Theke.
00:12:17: Wieviel Platz braucht denn Mitarbeiter für die Ablage?
00:12:21: Wie können wir das möglichst Stereal eigentlich gestalten, dass da nicht so viele Sachen rumstehen.
00:12:28: Also das ist jetzt quasi für die Fachleute unter uns.
00:12:31: Jeder mag es nicht wenn da tausend Handtücher liegen und Desinfektionsboxen stehen oder Handschuhfächer.
00:12:41: Und da haben wir ihn wirklich ganz doll mit beschäftigt.
00:12:45: Da haben wir glaube ich eine ganz gute Lösung gefunden.
00:12:46: Nicht alles ist perfekt!
00:12:48: geworden.
00:12:49: Irgendwie hat sich auch rausgestellt, dass mal was nicht so funktioniert hat.
00:12:52: Das darf
00:12:52: ja auch sein!
00:12:54: Aber ich glaube der Kunde ist begeistert.
00:13:00: Mich hat besonders überrascht die nochmals andere Atmosphäre in diesem Shop-in-Shop System eigentlich vorherrscht.
00:13:09: auch ein Zufall, dass da überhaupt keine Auslässe für den Ladenfunks sind.
00:13:15: Das war uns gar nicht bewusst aber ist halt nicht.
00:13:18: bis zur Theke Deckenabhängung ging es nicht und dadurch schafft man nochmal so eine ganz ruhige Beratungsatmosphäre und das hebt finde ich den Service Charakter nochmal besonders hervor.
00:13:34: So dass der Kunde auch wahrnimmt, das ist hier eine Serviceleistung.
00:13:41: Das sind Menschen die haben das gelernt und werden dafür gut bezahlt.
00:13:47: Die müssen den Umgang mit der Ware ... Das ist nicht mal eben so ein Päckchen ins Quirigalein räumen sondern das ist Arbeit.
00:14:00: Wir
00:14:00: fach wissen genau und eben dieses ist eine Service Leistung, die natürlich der Kunde auch.
00:14:07: bereit ist zu bezahlen, indem er bei uns offene Fleischwaren und auch Wurst- und Käsewaren kauft.
00:14:13: Aber das soll sich eben auch in der Atmosphäre widerspiegeln und dann eben auch an der Servicequalität der Mitarbeiter dass sie auch eine sehr ruhige Atmosphere beraten können und das klappt wirklich gut und die Kunden nehmen das an und das sehen wir jetzt auch an den Zahlen.
00:14:28: um das sich da so darstellt
00:14:31: Ja man hat ja wirklich das Gefühl, man geht quasi kommt in einen Markt rein.
00:14:35: Man kauft ein und dann hat man das Gefühl oder ich hatte das Gefühl ganz krass du gehst nochmal wirklich ja explizit durch eine Tür und bist in diesem Servicebereich.
00:14:45: Man hat so dieses Gefühl dass man wieder in einer klassischen Metzgerei ist wo man dann quasi seine Wurstwaren einkaufen kann bzw natürlich auch Käsewaren und Fleisch.
00:14:56: Das ist schon finde ich sehr gelungen Und man hat als, wenn ich mich jetzt selber in die Situation reinversetzt, dass ich Kundin bin.
00:15:07: Man hat gleich das Gefühl, dass es gehobener ist.
00:15:09: Dass es Qualität ist... Also das Ganze ist es ja sowieso!
00:15:12: Das brauchen wir gar nicht infrage stellen.
00:15:15: Aber ich finde, drumherum rundet das nochmal ab oder stellt das noch mal an den Vordergrund.
00:15:20: Das ist eben so wie du gerade gesagt hast, dass da stehen Menschen die haben das gelernt.
00:15:24: Die wissen das.
00:15:25: Die räumen nicht nur mal eine Packung ins Regal sondern die kennen sich sehr detailliert mit den Sachen aus und dem Produkten aus die sie da eben verkaufen.
00:15:33: Und ich finde das untermauert das ganze nochmal im wahrsten Sinne des Wortes.
00:15:37: Genauso ist es genau so.
00:15:38: Es ist ja teuer genug geworden in den letzten Jahren und dementsprechend muss eben die Bühne auch geboten werden um die Ware dann zu präsentieren damit der Kunde eben auch weiß Das ist hier was Besonderes.
00:15:51: Ja,
00:15:52: mal genau bei der Kundensicht vielleicht geblieben?
00:15:54: Ihr habt hier wirklich viele, viele Besonderheiten im Markt.
00:15:57: Wie sind da so die Reaktionen eurer Kundinnen und Kunden gewesen?
00:16:00: Habt ihr da Feedback bekommen oder habt ihr angesprochen wie war das?
00:16:04: Ja, also ich muss sagen das krasseste Erlebnis war eigentlich in der Eröffnungsphase am ersten Tag als wir eröffnet haben.
00:16:14: Wir haben unheimlich viel Stammpublikum bei uns und Kunden die jeden Tag mehrfach kommen.
00:16:21: In Dorflage, sage ich mal.
00:16:22: Also nicht in Stadt-In-Dorf-Lage und dementsprechend wird bei uns immer zu Hause gesagt wir sind quasi der Kühlschrank für die Nachbarschaft also die Komfigur des Friedenlitalitamilch.
00:16:35: Und die waren zwei Wochen lang natürlich lost weil wir geschlossen haben.
00:16:40: und dann kamen sie alle am ersten Tag und ich stand am Eingang.
00:16:46: Ich habe nicht jedem begrüßt, ich stand eigentlich eher hinter so einer Säule.
00:16:49: Weil ich sehen wollte wie die Reaktion der Kunden ist.
00:16:52: und die Kunden, die hatten teilweise und es ist nicht gelogen, Tränen in den Augen.
00:16:57: Die haben gesagt Wie ihr das gemacht?
00:16:58: Das ist sehr unfassbar!
00:17:00: Wenn man's wusste, wie es vor aussieht Und das war vorher und das wissen wir auch, dass ist vorher schon ganz gut angekommen wobei wegen kleiner Markt sind immer irgendwie viel zu voll war.
00:17:09: Das wollte ich nicht mehr, das ist ja jetzt auch nicht mehr hier ein Display da ein Display aber Trotzdem hat er gefallen, weil der immer schon einen besonderen Flair hatte.
00:17:22: Aber jetzt ist ja dieses Flair auch noch zu sehen und das fanden die alle ganz toll.
00:17:27: Und wenn man sich dann nach draußen begeben hat – das ist jetzt fast ein Jahr her, dass wir neu eröffnet haben – die Leute, die hatten alle gute Laune, die haben gegrinst, die sind rausgekommen.
00:17:38: Es war auch egal, dass das vielleicht lange Schlangen an der Kasse war.
00:17:44: Also eine Bestätigung, dass wir offensichtlich viel richtig gemacht haben.
00:17:49: Und das die Kunden nicht gesagt haben, jetzt dreht sie ab, die Güte kennen.
00:17:52: Jetzt hat du da so ein kleines landwirtschaftliches Museum hingestellt und das ist überhaupt nicht.
00:17:59: Das ist auch so... Die haben sich abgeholt gefühlt.
00:18:01: Die Kunden haben verstanden, dass Wir unseren Markt als Marktplatz verstehen.
00:18:07: also Kunden verbringen unheimlich viel Zeit bei uns Und das ist so manchmal für gerade für ältere Kunden auch der einzigste Kontaktpunkt
00:18:19: des
00:18:20: Tages.
00:18:20: Das muss man sich mal vorstellen und dann treffen die Frau sowieso, und verbringen halt Zeit.
00:18:27: also eine unnämlich lange Verweiterung.
00:18:29: dafür mussten wir ja Fläche schaffen Weil die sonst stehen hier mit ihrem Einkaufswagen da und dann kommt die gestresste Mutter mit drei Kindern.
00:18:36: Und sie musste aber mal schnell durch, und Frau X unterverhält sich mit Frau Y, der seit einer Dreiviertelstunde steht mit einem Weg so.
00:18:43: Dafür haben wir versucht, Freiflächen zu finden.
00:18:48: Also bis jetzt hat sich keiner bei mir beschwert.
00:18:49: es scheint gut zu funktionieren.
00:18:51: Ich wollte
00:18:51: gerade sagen das hört sich hört sich ja was du halt sagst ne?
00:18:55: Ihr habt euch damit beschäftigt.
00:18:56: Was wollen eure Kundinnen und Kunden?
00:18:57: Was zeichnet die Gegend aus?
00:19:01: Was verwurzelt uns hier vor Ort?
00:19:03: Ja, was ist die Geschichte dahinter.
00:19:05: Man merkt ja auch dass du das leidenschaftlich betreibst.
00:19:07: also in jedem Wort, finde ich spürt man das einfach, was du erzählst worauf du achtest, was ihr mit bedacht habt und so weiter und sofort, dass zum einen du leidschaftliche Kaufrau bist auf der anderen Seite aber auch so verwurztet hier in der Gegend plus aber auch der Gedanke Richtung okay, wenn wir jetzt bei dem Beispiel die Servicetake bleiben.
00:19:29: Was kann ich zum Beispiel auch tun für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
00:19:33: Dass sie auch optimal arbeiten können.
00:19:37: Das haben wir beispielsweise, das findet sich auch nochmal, dass sind so Sachen, die selbstverständlich sind, aber die, die, wie auch gedacht haben, dass
00:19:44: z.B.,
00:19:45: die Höhen der Täken extra angepasst sind in den rückwärtigen Bereichen extra angepasst sind um die Arbeitshüge besonders angenehm für die Mitarbeiter zu machen.
00:19:57: Da steckt noch so viel drin, was man gar nicht alles äußern kann und das sind ja alles tausende Entscheidungen, die man im Umbord trifft.
00:20:06: Und wo man sagt, da bin ich jetzt bereit dafür mehr Geld zu bezahlen, bringt das Nutzen oder bringt es keinen?
00:20:12: Und da haben wir wirklich versucht immer an alle Parteien zu denken sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden als auch an meinen Pomponinen.
00:20:19: selbstverständlich
00:20:21: Gört ja auch dazu.
00:20:21: Also wenn man Kaufraus ist, muss man auch Wirtschaften und das bringt ja nichts, wenn man das ganze Geld raushaut und am Ende nix mehr hat.
00:20:28: Du bist ja jetzt schon... also Rewe Gödecke gibt es ja in vierter Generation zum einen einmal.
00:20:34: was bedeutet das für dich persönlich?
00:20:36: Also um mal zu dir zu kommen und war für dich eigentlich schon immer klar dass du das Familiengeschäft fortsetzen möchtest?
00:20:46: Ja, also ich hätte das nach meinem Abitur auch getan.
00:20:51: Aber das fand meine Eltern nicht gut.
00:20:54: Die haben gesagt, nee dann mach erst mal was anderes.
00:20:58: Weil sag' ich mal so in der Zeit, in der ich Abiturt gemacht hatte.
00:21:03: bei den neunzigern Jahren da war jemand, deren Markt geführt hat noch sehr stark selbst eingebunden auch in körperlicher Arbeit, und das hat mein Vater auch wirklich jahrelang gemacht.
00:21:15: Und damit den Grundstock auch gelegt.
00:21:20: Das wollten meine Eltern nicht.
00:21:21: Dann habe ich gesagt dann studiere ich eben erst, das habe ich auch getan und hab dann in die Industrie gewechselt und habe zehn Jahre in der Industrie gearbeitet.
00:21:30: Aber der Wunsch in das Familienunternehmen einzusteigen war eigentlich immer da.
00:21:36: Der ist eigentlich so richtig reifter als als ich meine Familie gegründet habe.
00:21:43: und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die ist einfach unheimlich gut darstellbar in einem Familienunternehmen.
00:21:51: Und so ist der kleine damals mit ins Büro gekommen und hat da im Laufstall gesessen und ich konnte dann ganz in Ruhe lernen Ich das Familienunternehmen übernehme und wir haben dem Zuge auch direkt die zweite Fiale eröffnet.
00:22:08: Und dann war klar, dass ich das dann mal übernehmere.
00:22:13: Und jetzt kann man sich ja fragen, warum wusste du das eigentlich schon immer?
00:22:19: Ich glaube jeder der in einer Kaufmannsfamilie groß geworden ist weiß, dass es nur ein Thema beim Essen gibt wenn man Kind ist.
00:22:26: Ich würde
00:22:26: sagen, das
00:22:27: ist das
00:22:27: zentrale Thema wahrscheinlich in der Familie auch.
00:22:30: Und das ist bei mir jetzt genauso Also mein Sohn, denn mit dem reden wir genauso darüber über die Sachen.
00:22:36: Die passieren weil es einfach... Das ist die Familie also das Geschäft ist die Familien.
00:22:40: ich versuche jedem Mitarbeiter immer zu erklären von der Klinke des der Lager Tür bis zum Schlüssel vorne zum Abschließen.
00:22:50: Da ist alles unser und darauf muss aufgepasst werden und überall müsst ihr euch vorstellen steht meine Name drüber.
00:22:55: und so sehe ich das auch und das ist mein Wohnzimmer Ja, mein Lebensbereich und dementsprechend wird das auch genauso an die Kinder weitergegeben.
00:23:06: Und der hat jetzt ... Der kommt in eine Schulpause dann rüber und guckt sich dann auch an ob alles in Ordnung ist.
00:23:12: Da krieg ich schon was ein oder andere Bild per WhatsApp.
00:23:15: So ist das jetzt richtig dass der Rolli hier steht.
00:23:17: Wie geil!
00:23:20: Auch schon
00:23:20: voll drin.
00:23:20: Ja,
00:23:21: genau da merkt man das einfach.
00:23:24: Klar der soll sich aussuchen was er mal machen möchte aber dann merkt so dass ist halt ein Thema in einer Familie das kannst du nicht ausblenden.
00:23:31: und meine Oma noch mit Achtzig hat noch über das Geschäft gesprochen.
00:23:36: also es ist einfach so eine Familien Tradition drin und dann bist du auch da Du kommst da auch nicht raus.
00:23:43: Ich kann nichts anderes besser als das, was ich jetzt mache und deswegen ist alles richtig
00:23:47: so
00:23:47: gelaufen.".
00:23:48: Aber es macht einen doch wahrscheinlich persönlich aus sehr stolz wenn man das so weiter tragen kann und wahrscheinlich die Familie, die es so sieht wie du es weiter trägst, ist wahrscheinlich auch unfassbar stolz oder nicht?
00:23:57: Ich hoffe, dass erst mal die Generation vor mir stolz macht und das macht es.
00:24:00: Das weiß ich auch wenn das nicht jeden Tag so genachsacht wird natürlich nicht.
00:24:03: Also es kommt ja nicht jeden zu einer anderen Folge von mir auf die Schultern.
00:24:06: Warum geht's auch nicht?
00:24:07: Nein nein.
00:24:08: und außerdem mit einem sowieso viel zu wenig als Chef auf die Schultage klopft oder Chefin.
00:24:12: Dass man ja auch einmal sein muss, da muss man sich das auch suchen.
00:24:15: ob ich da jetzt auf mich stolz bin, weiß ich nicht.
00:24:18: Ich finde immer muss das machen, wo man Spaß hat und was man am besten kann und das ist zurzeit eben das.
00:24:23: Und wenn es mal nochmal etwas anderes ist, ist es noch einmal etwas anders?
00:24:26: Ich weiß es nicht, glaube es nicht.
00:24:28: aber wir gucken jetzt mal, wo so die nächsten Aufgaben liegen.
00:24:33: Ja, ist doch schön.
00:24:33: Sag niemals nie!
00:24:34: Das war so ein Ding.
00:24:36: Du bist ja auch, wir haben gerade schon mehrfach das Thema erwähnt, regional sehr verwurzelt und du hast ja quasi zu deiner Tätigkeit als Kauffrau die ja schon sehr viel einnimmt engagierst du dich aber auch sehr stark ehrenamtlich in der Region.
00:24:52: was machst du da alles?
00:24:53: Und vor allen Dingen noch mal wichtig raus würde ich gerne rausholen warum ist es aus deiner Sicht so wichtig?
00:25:02: Ja, also für mich war klar als ich die Geschäfte übernommen hatte und als das Kind jetzt ein bisschen größer war.
00:25:08: Als er klein war habe ich alles abgelehnt was man noch nebenbei machen kann.
00:25:11: da hat man genug zu tun.
00:25:14: So aber als er jetzt größer wurde und auch jetzt bald seine Schule abgeschlossen hat in einer Dreizehn dann überlegt man ja schon etwas was man sich noch vielleicht suchen könnte.
00:25:24: darüber hinaus weil für Wir sind ein großer Arbeitgeber mit unseren beiden Märkten.
00:25:32: Jetzt ist nicht die größte Stadt der Welt, aber es ist eine kreisfreie Stadt und das ist unser Lebensmittelpunkt.
00:25:40: Und da muss ich mich auch um das Umfeld ein bisschen kümmern.
00:25:44: Nur das Umfeld trägt natürlich auch Sorge dafür, dass ich Mitarbeiter finde die bei mir arbeiten können wenn sie hier gut leben können.
00:25:53: Wenn Sie Wohnraum finden weil sie nicht wenn die Straße morgen sind und die und die Schulen gut sind und einfach gerne ein gutes Umfeld finden.
00:26:03: Und da wollte ich mich irgendwie ehrenamtlich engagieren und bin dann eigentlich per Zufall angesprochen worden ob ich über den Regionalausschuss der IAK dort den Vorsitz übernehmen wolle für die Stadt Botrop und damit hat das eigentlich angefangen.
00:26:24: Bin dann in die Vollversammlung der Iak Nordwestfalen gegangen, und dann ins Präsidium der Iakan Nordwest fahre und bin jetzt dort seit über fünf Jahren Vizepräsidentin mit noch sechs anderen Und ich habe da einen wirklich engen Draht zur Politik.
00:26:45: ob auf regionaler Ebene Landes oder auch Bundesebene und das macht ihr sehr nicht viel Spaß.
00:26:52: Ich sage immer, man ist in keiner Partei, man kann einfach so als Unternehmer dem Politikern mal sagen, so post mal auf, da läuft jetzt irgendwie nicht richtig.
00:27:01: Und da gibt es ja ziemlich viel zurzeit, denn Deutschland weiß nicht so ganz richtig läuft.
00:27:06: Das ist toll!
00:27:08: Da kann ich nur froh sein dass ich dann in so einer großen Kammer gelandet bin.
00:27:13: Ihr kann Nordwestfalen ist die drittgrößte Kammer in Deutschland und dementsprechend auch sehr, sehr anerkannt.
00:27:19: Und politisch auch wichtig.
00:27:22: also eigentlich fürst du irgendwie so ein bisschen alle Enden zusammen.
00:27:26: Du bist auf der einen Seite der Kühlschrank des Dorfes, hast du grad so schön gesagt?
00:27:31: Der Gegend hier, auf der anderen Seite kannst du die Themen der Bürgerinnen und Bürger hier irgendwie mittreiben natürlich auch deine persönlichen Themen als Unternehmerin.
00:27:41: das ist ja genial Und du engagierst dich halt Ja irgendwie.
00:27:45: also du hältst alles ein bisschen zusammen.
00:27:46: Also du wirst mit Sicherheit nicht alleine dir es jetzt damit Das will ich gar nicht sagen und das will ich auch gar nicht so untermauern da soll kein falschen Eindruck erwecken.
00:27:53: aber grundsätzlich, dass du halt schon sagst okay du sitzt jetzt nicht hier und schimpfst über was ist da draußen los?
00:28:01: Du guckst halt wie kannst du dich einbringen.
00:28:04: Und gegebenenfalls das eine oder andere Thema damit vielleicht auch mal vorantreiben weil man es da platziert.
00:28:09: Weil man direkt sage ich mal von der Basis sprechen kann und sagen kann hey das sind die Themen die problematisch sind.
00:28:17: Das war noch nie ein Freund davon nur zu motzen über sich selber, sondern oder über die Situation nur zumotzen.
00:28:27: Weil da muss man auch was tun.
00:28:29: Also ich kann nicht haben wenn irgendeiner nur sagt alles ist schlecht und jetzt aber zu selber tun will ich nichts.
00:28:37: Und das treibt mich auch immer wieder an da voranzugehen und zu sagen ja wenn man nicht selber ein Vorbild ist für andere dann kann man es auch nicht von anderen vielleicht erwarten und ich sehe mich schon Ein bisschen als Vorbild für meine Mitarbeiter auf der einen Seite, dass sie sagen, dass Sie auch stolz sein können.
00:28:58: So wenn der Oberbürgermeister zur Eröffnung kommt und die Chefin lobt dann ist man sicherlich für das ehrenamtliche Engagement Dann ist man auch sicherlich stolz als Mitarbeiter weil ich glaube schon, dass sich Mitarbeiter Auch orientieren, gerade in Familienunternehmen und darüber reden wir sehr viel.
00:29:21: Das ist auch genau in unserer Unternehmensstrategie verankert.
00:29:25: so was was möchte ich gerne?
00:29:29: Und was biete ich auch?
00:29:31: also über welche Themen spreche ich mit meinen Mitarbeitern da das auf jeden Fall noch einen Antrieb weiterzumachen aber auch ja klar für die Region.
00:29:44: Vielleicht muss man dazusagen, wenn viele fragen immer hat dein Tag irgendwie mehr Stunden?
00:29:49: Hat er selbstverständlich
00:29:50: nicht.
00:29:50: War auch mein Gedanke!
00:29:51: Ja,
00:29:51: nee, hatte er nicht.
00:29:53: Das hört es ja immer alles super.
00:29:54: Wichtig an.
00:29:55: ich bin jetzt auch nicht jeden Tag dafür die IHK unterwegs das sind immer so Einzeltermine.
00:30:00: aber Ich habe halt den riesen Vorteil dass ich die vierte Generation bin und meine drei Generation vor mir haben schon vorgearbeitet.
00:30:10: also ich musste nicht bei null anfangen Geschäfte übernommen.
00:30:16: Mir ist nicht alles in Schuhe gefühlt und ich habe dort nichts geschenkt gekriegt, das möchte ich nochmal sagen.
00:30:22: Es gab ein Grundstock.
00:30:23: Mein Vater hat eine ganz tolle Struktur geschaffen in den Märkten und ich musste nur in Anführungsstrichen weiterentwickeln und durfte die Richtung verändern so wie ich sie gerne haben wollte oder wie sie mein Kopf
00:30:41: war.".
00:30:42: Aber ich muss ja nicht bei Null anfangen.
00:30:44: Und dann kann man die Zeit, die über ist meiner Meinung nach dafür nutzen der Gesellschaft das zurückzugeben.
00:30:51: und ja das tue ich in meinem ehrenamtlichen Engagement
00:30:55: Ja und das scheint ja auch finde ich dass immer so ein wesentlicher Aspekt.
00:30:59: wenn du davon sprichst merkt man einfach das bereitet ihr auf heute Und ich finde, wenn einem etwas Freude bereitet dann fällt es einem ja eh leichter.
00:31:06: Also dann fühlt es sich nicht auch immer an wie unzählig viele Stunden muss ich irgendwo sitzen weil man ja einfach das Gefühl hat er zumindest wirkt das so wenn du erzählst dass du sagst das macht dir Spaß da mitgestalten zu können da Themen platzieren zu können in Diskussionen einzusteigen und vor allen Dingen dem Ort wie du immer sagst auch was zurückzugeben.
00:31:25: und ich find immer dann ist das ein bisschen die Basis.
00:31:28: Wenn irgendwo Spaß ist, dann fällt das einem am Ende natürlich auch leichter.
00:31:31: Auch nicht wenn es mag mich immer jeden Tag so sein aber im Grunde.
00:31:36: Ja
00:31:36: ist so.
00:31:37: Gehe ja nicht jeden Tag gerne arbeiten also ist halt so Wer tut
00:31:39: das?
00:31:41: Also jede Veranstaltung mit jedem Politiker ein Highlight Das muss man auch mal sagen.
00:31:45: Aber der Grundsatz macht total Spaß und deswegen verbringe ich da gerne Zeit.
00:31:52: Und wenn die einer fragten sonst keine Hobbys Ja.
00:31:57: Ich hab noch Hunde, aber Sport mach ich nicht.
00:31:59: Das krieg
00:32:00: ich
00:32:01: auch nicht mehr unter.
00:32:03: Aber ist doch auch in Ordnung!
00:32:04: Das ist ja dein Lebenskonzept und so wie du es haben möchtest nur weil ganz Social Media nur noch Sport machen
00:32:10: muss.
00:32:11: Sollte das eh nicht wieder anders machen?
00:32:13: Okay genau.
00:32:15: Theoretisch kann ich's.
00:32:17: Ok cool.
00:32:18: Ich habe nochmal eine abschließende Frage.
00:32:22: also wenn man draufblickt Ausgiebig erläutert deine zwei Märkte, welche Besonderheiten ihr da berücksichtigt habt was euch wichtig war.
00:32:32: Man sieht mit der Auszeichnung was ihr geschafft habt das es ankommt.
00:32:35: du hast von deinen Kundinnen und Kunden, von deinen Mitarbeitenden gesprochen dass das wirklich überall irgendwo auch gesehen wird und anerkannt wird.
00:32:44: Also ihr habt viel erreicht.
00:32:45: Ihr habt viel Tolles geschafft, da traue ich mich schon gar nicht die Frage zu stellen aber steht in der Zukunft vielleicht irgendwas an?
00:32:50: Irgendwas Besonderes bei euch an wo ihr weiter macht?
00:32:53: wie geht es für euch weiter?
00:32:54: Steht das schon irgendwas in den Sternen?
00:32:58: Ja vielleicht
00:32:59: ja.
00:33:00: also Ideen habe ich schon genug.
00:33:02: okay
00:33:04: Wir arbeiten da dran und gucken mal, was so die Zukunft bringt.
00:33:08: Und dann wenn wir da einen konkreten Plan haben, dann lasse ich es euch auch gerne wissen.
00:33:13: aber jetzt ist nichts, was ich jetzt einfach so rausfahren könnte und sagen könnte das wäre jetzt das, was das nächste Highlight ist.
00:33:20: Ich glaube wir haben jeder der mal im Markt umgebaut hat weiß was das für eine Arbeit ist.
00:33:25: Wir haben anderthalb Jahre vorher die Konzeption angefangen zu erarbeiten, dann die Umbauphase gemacht.
00:33:32: Das habe ich jetzt jedes zweite Jahr gemacht.
00:33:38: Jetzt muss man auch mal gucken, unseren Geld zusammenhalten weil das wächst ja nicht auf dem Bäumen.
00:33:44: und bevor man wieder neue verrückte Ideen umsetzen kann, muss jetzt Geld verdient werden und dann kann ich mir Gedanken darüber machen wie wir das neu investieren.
00:33:54: Aber ich verstehe zumindest, in deinem Kopf ist auch kein Stillstand.
00:33:57: Nein!
00:33:58: Sondern da tut es ja scheinständig irgendwas.
00:34:01: Auf
00:34:01: jeden Fall.
00:34:02: Aber das ist ja auch das was ein wahrscheinlich als Kauffrau oder als Kaufmann am Ende so erfolgreich macht dass man halt immer weiter denkt, immer überlegt, na was kann man noch anders machen?
00:34:11: Aber ist klar, man muss auch erstmal Geld verdienen und das gehört auch dazu.
00:34:14: Ja.
00:34:14: Weil das zahlt sich alles nicht von selbst, das schenkt einem keiner.
00:34:18: Das vergessen ja viele Leute oft leider auch wollen immer das Beste vom Besten und hinterfragen nicht, woher das kommt.
00:34:26: Und wie das eigentlich gemacht wird usw.
00:34:28: und so fort.
00:34:29: Deswegen finde ich auch immer noch mal einen wichtigen Aspekt zu betonen.
00:34:32: Na ja Leute, das ist zwar alles schön und gut aber es muss erwirtschaftet werden und ohne, sag' ich mal den Erfolg als Kaufrau, als Kaufmann, als Kaufleutepamilie geht das halt auch nicht?
00:34:47: Nee wir brauchen auch Erfolg der Rive Das ist ja die Grundlage dessen.
00:34:52: Und gemeinsam, denke ich, haben wir, leben wir im besten Modell das man haben kann?
00:34:58: Im Genossenschaftsmodell.
00:35:00: und darauf setzen wir und darauf haben wir jetzt schon zwanzig Jahre gesetzt und ich denke dass die Rechnung wird aufgehen.
00:35:09: Ich habe es oft gerechnet.
00:35:10: Es wird schon irgendwie aufgehen aber you never know!
00:35:14: Aber man muss auch mal was wagen.
00:35:16: Ja, so sieht es aus.
00:35:17: Aber ich glaube da brauche die Unternehmerinnen und Unternehmerin nichts daran zu erinnern dass wir jeden einzelnen Tag sehr viel wagen und das vielleicht die Politik muss man daran manchmal erinneren, dass wir ein großes Risiko tragen.
00:35:31: der Mittelstand in Deutschland und dafür stehe ich auch ein wird nie müde das zu sagen.
00:35:40: alle Unternehmern, die jetzt zuhören.
00:35:42: Die können sich auch mal auf die Schulter klopfen finde ich.
00:35:44: Absolut und umso schöner dass du dich dann ja auch dafür engagierst um genau die Themen an die Oberfläche zu bringen und halt immer wieder von der Basis eben zu erzählen.
00:35:54: Ja danke dir sehr gerne.
00:35:56: schön das ihr da wart.
00:36:01: so wie immer der Abschluss der Podcast Folge die persönlichen Fragen und auch bei dir Wollen wir sie nicht auslassen, wo wir was einkaufen sprechen und das Einkaufserlebnis.
00:36:11: Wie ist es denn bei dir?
00:36:11: Bist du Team Einkaufszettel oder im Markt inspirieren lassen?
00:36:15: Ich bin Team, ich lasse Einkaufen!
00:36:17: Mein Mann muss einkauen.
00:36:19: Das auch ein gutes Team.
00:36:20: Sehr gut.
00:36:20: Also eher so Einkaufs-Zettel... ...oder WhatsApp Anweisung.
00:36:25: Ja okay.
00:36:26: Ist ja quasi wie der neue digitale Einkaufssätteln.
00:36:29: So sieht's aus.
00:36:31: Was ist das schönste Feedback, was dir eine Kundin einen Kunde je gegeben hat?
00:36:38: Schwierig vielleicht, ach sie können auch körperlich arbeiten.
00:36:45: Weil die Kunden sind ja immer sehr direkt und die denken ja immer, die Chefin muss nicht arbeiten oder sitzt sie in meinem Büro und arbeitet und wenn man da mal unten im Markt ist und dann gesagt, ach Sie können auch arbeiten!
00:36:55: Ja,
00:36:56: nur weil man eigentlich sieht, denken die immer, man sitzt irgendwo auf der Bank und sonst sich.
00:36:59: Immer lediven.
00:37:02: Aber okay cool was machst du an einem freien Tag falls du den auch zwischendurch hast?
00:37:08: Netflix gucken.
00:37:09: Okay, also richtig beriesen lassen und spannen?
00:37:12: Ja genau mit meinen zwei Hunden spielen sowas in der Richtung.
00:37:16: Super danke
00:37:16: dir!
00:37:20: So damit sind wir auch am Ende angekommen.
00:37:23: erstmal vielen vielen lieben Dank dass wir heute hier sein durften.
00:37:25: du hast viel zu tun das du die Zeit genommen hast auch mit uns zu sprechen.
00:37:30: Ich würde auf jeden Fall sagen, jeder der hier zugehört hat und auch nicht.
00:37:33: Aber die hören es ja jetzt nicht.
00:37:35: Kommt mal gerne vorbei, guckt euch den an!
00:37:37: Den Markt in Bottrop-Kich-Heilen findet man auch super schnell wenn man googelt gar kein Problem.
00:37:43: Es lohnt sich wirklich.
00:37:44: ich finde man... Ich habe es vorhin gesagt und das ist nicht beschönigt Und das ist auch nicht weil wir jetzt hier sprechen und weil ich bei der REWE auch arbeite Sondern man kommt wirklich rein.
00:37:52: Das ist eine besondere Atmosphäre.
00:37:54: Man fühlt sich wie gesagt schon im Team Moment schon fast Aber man fühlt sich wirklich so abgeholt, aufgenommen.
00:38:03: Wirklich wie als würde man in einem Landgeschäft einkaufen gehen, ein kleines, uriges Geschäft?
00:38:11: Es ist ja nicht so was man hier nicht alles findet aber trotzdem dieses Gefühl diese Atmosphäre die ... Die ganze Stimmung im Markt, das ist schon besonders und deswegen nochmal große Werbung nach draußen.
00:38:23: Komm vorbei nehmt euch die Zeit falls ihr in meiner Nähe seid schaut vorbei und wahrscheinlich könnt ihr auch immer Katrin ansprechen.
00:38:29: ja
00:38:30: natürlich
00:38:31: noch mal vielen vielen lieben dank.
00:38:32: Ja, vielen herzlichen Dank!
00:38:34: Liebe Hörerinnen und Hörern, hat es euch genauso gut gefallen wie uns?
00:38:38: Dann abonniert Ladengeflüster.
00:38:40: Und keine spannenden Stories-Mets verpassen – ihr findet uns auf allen gängigen Plattformen Spotify, Deezer, Amazon Music, Google oder auch Apple Podcast.
00:38:48: Wir sagen Danke fürs Zuhören und wenn ihr Ideen, Wünsche, Themen oder auch Gäste Vorschläge habt dann schreibt uns ganz einfach eine E-Mail an ladengeflüstern-dortmund-erdreben-group.com.
00:38:59: Wir hören uns wieder in zwei Wochen mit einer brandneuen Folge von Ladengeflüster.
00:39:03: Bis dahin
00:39:04: eine wunderschöne Zeit und wie gesagt schaut mal vorbei!
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